Drei Wege führen zum Steuerberater: Das Universitätsstudium, das Studium an einer Fachhochschule oder die kaufmännische Ausbildung. Neben der einheitlichen Prüfung haben alle Wege gemeinsam, dass sie zugleich eine praktische Tätigkeit auf dem Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern voraussetzen. Die Dauer der praktischen Tätigkeit hängt für Absolventen eines wirtschafts- oder rechtswissenschaftlichen Hochschulstudiums oder eines Hochschulstudiums mit wirtschaftwissenschaftlicher Fachrichtung davon ab, ob der gewählte Studiengang eine Regelstudienzeit von mindestens 8 Semestern (in der Regel Universität) oder weniger als 8 Semestern (in der Regel Fachhochschule) hatte.  

Regelstudienzeit von mindestens 8 Semestern
Regelstudienzeit von weniger als 8 Semestern
Abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung, z.B. Steuerfachangestellter
(in der Regel Universität)
(in der Regel Fachhochschule)
oder andere gleichwertige Ausbildung
eines wirtschafts- oder rechtswissenschaftlichen Hochschulstudiums
eines wirtschafts- oder rechtswissenschaftlichen Hochschulstudiums

oder
oder

eines Hochschulstudiums mit wirtschafts-wissenschaftlicher Fachrichtung
eines Hochschulstudiums mit wirtschafts-wissenschaftlicher Fachrichtung




2 Jahre
3 Jahre
10 Jahre
praktische Tätigkeit
praktische Tätigkeit
praktische Tätigkeit

oder


7 Jahre


praktische Tätigkeit bei erfolgreich abgelegter Prüfung zum Steuerfachwirt oder zum geprüften Bilanzbuchhalter




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